Biografie Duke Zocker & the King’s Club (Stand Feb. 2007)


Oktober 1982

Es begann alles in einem Kellerlokal im Süden Wiens. Cica, Mulo und Robi waren der festen
  Überzeugung, eine Band zu gründen. Die ersten gemeinsamen musikalischen Gehversuche
    bestritten die drei unter „08/15“ und „Nirvana“.


Oktober 1983

  Nach einem Jahr verließ Mulo die beiden Burschen und ging seinen eigenen Weg. Cica und
Robi gaben nicht auf und stellten rasch wieder eine neue Truppe auf die Beine. Musikalisch hatten sie eine passende Stilrichtung gefunden, die man damals in die Kategorie Artrock einreihte. Unter dem Namen „Gin-Fis“ wurden einige Bandwettbewerbe und Club-Gigs gespielt.
 Bei einem dieser Wettbewerbe sahen C&R 1984 einen gewissen Richard Wittek, der mit seiner
  Band „War of Dreams“ auf der Bühne stand und die beiden mit seiner Performance begeisterte.


Januar 1986

Nach weiteren Lehrjahren, in denen es mehr Bandbesetzungen als Auftritte gab stießen C&R
 endlich auf Musiker, die ihren Werdegang in den nächsten Jahren maßgeblich mitprägen sollten:
  Rich Waser, der später bei Duke Zocker gemeinsam mit Cica für den einzigartigen
   Keyboardsound verantwortlich war; der Sänger Tommy Pörner, der 15 Jahre später die Band „Kellerberg“ mitgründete und Gitarrist Wolf Müller, der heute der Bandfotograf und Designer der
  „Duke Zocker“- website ist. Auch Mulo kam wieder zurück.


Oktober 1988

   Leider kam es wieder mal zur Auflösung. Tommy wurde Fußballprofi und spielte sich bis in
  die Kampfmannschaft beim Wiener Verein Vienna. Wolf hängte die Gitarre an den Nagel und
 konzentrierte sich auf die Werbegraphik. Mulo blieb der Musik treu und stieg bei diversen anderen Bands ein. Lediglich Robi und Cica führten das Projekt „Gin-Fis“ weiter und suchten dafür neue Musiker. Dabei lernten sie Wolf Handl kennen und trafen durch Zufall wieder den
  Sänger von „War of Dreams“, der sich gleich einen Künstlernamen zulegte. Aus Richard wurde
  „Duke“ und „Zocker“ entstand aus seiner markanten Stimme, die an Joe Cocker erinnerte. Der
 Grundstein für die später erfolgreiche Coverband wurde gelegt.
  Während dieser Ära hatte Gin-Fis die meisten Erfolge. Die Band schaffte es sogar bis ins
  Pop-O-Drom Finale und kam unter die besten 10 Bands Österreichs!


Februar 1990

Trotz oder auch wegen des großen Erfolges von Gin-Fis entschieden sich Duke und Wolf eine
  Solo-Karriere einzuschlagen. Cica und Robi ließen nicht locker und griffen auf alt bewährte
   Musiker zurück und suchten immer wieder neue Leute. 1991 lernten sie den Gitarristen James
  Mädicke kennen. Er gehörte später zu den Gründungs-mitgliedern von „Duke Zocker & the
   King’s Club“ und war langjähriger Weggefährte der Original Formation. Der Band fehlte
 jedoch seit dem Ausstieg von Duke ein charismatischer Frontman. Im Sommer ’92 beschlossen daher C&R Gin-Fis nach fast 10 Jahren aufzulösen.


NOvember 1992

Robi und Cica lockte die Bühne. Ein Anruf bei Duke genügte, um ihn von dem neuen Vorhaben
  zu überzeugen: Geile Coverversionen von Songs aus den letzen drei Jahrzehnten. Mit Rich
 Waser, James Mädicke und dem Heimkehrer Mulo wurde die Band „Duke Zocker & the King’s Club“ gegründet. Es folgten Konzerttourneen durch ganz Österreich und Deutschland. Dieses
  Projekt wurde binnen kürzester Zeit so erfolgreich, dass die Band immer öfter als Partyband
   und Anheizer bei Großereignissen engagiert wurde, wie z.B. Eishockey-WM in Wien,
  Nordische Ski-WM in der Ramsau, Carneval in Velden, Elton John- Aftershow Party in der
 Wr. Stadthalle, CeBit in Hannover. Die Live-Übertragung als „Late-Night-Band“ einer 3-stündigen Silvester Show im ORF zählte zu den Höhepunkten der Originalbesetzung. 1998 wurde die CD „Wonderful World“ veröffentlicht.
   Zwischen 1994 und 2002 gab es zwar ein paar Personalwechsel (Rich wurde Solomusiker,
    James machte sich mit einem Tonstudio selbständig, Annemarie Höller stieg als stimmliche
  Unterstützung ein – sie ist heute eine gefragte Studiosängerin und Joe Csaikl übernahm die
 Gitarrenparts), mit Duke, Mulo, Cica und Robi war die Band allerdings schon so gut
  zusammengespielt, dass im Laufe der Zeit alles nur mehr zur Routine wurde.


SOmmer 2002

Nach 10 Jahren hatten die Jungs dann genug vom Tourstress und meinten, die Zeit sei reif für
  etwas Neues und nahmen sich eine Auszeit. Duke entschied sich vorerst überhaupt mit der
   Musik aufzuhören um mehr auf seine Gesundheit zu achten.
 Mulo, Cica und Robi investierten ihre Gagen der letzten Jahre in den Umbau des Proberaums zu einem Tonstudio und begannen eigene Songs zu komponieren und aufzunehmen.


September 2002

Es dauerte nicht lange bis die drei eine neue Band gründeten und mit „Kellerberg“ eigene Songs
  in deutscher Sprache interpretierten. Tommy Pörner und Gerhard Pichler kannten sie noch von
   früher und so entstand rasch ein ziemlich fetziges Live-Programm, das mit der Sängerin Babsi
  Bandi wenig später erweitert wurde. Mit diesem Set tourte die Band die nächsten Jahre durch die Lande und produzierte auch im eigenen Studio ihre CD „Zeitensprung“.


Dezember 2004

  Duke zog es nach seinem Ausstieg ebenfalls bald wieder auf die Bretter, die die Welt bedeuten.
 Sein Kontakt zu Wolf Handl riss seit den Gin-Fis Zeiten nie ab und so gründete er mit ihm die Band „Duke Zocker & the Painkillers“, ebenfalls eine Coverband, mit der sie hauptsächlich in
   Deutschland erfolgreich auftraten.
  Mit dem Nebenprojekt „CHOMP“ (Chill-Out-Music-Project), das 2006 aus der Taufe gehoben
 wurde gingen M&C&R wieder einen neuen Schritt und arangierten Originalsongs zu eigenständigen unplugged Versionen um.


Januar 2007

Der Ruf nach einem Come back von „Duke Zocker & the King’s Club“ wurde von den treuen
 Fans, die uns all die Jahre begleiteten immer lauter. M&C&R beschlossen daher gemeinsam mit
  Duke das Erfolgsprojekt wieder aufleben zu lassen. Wolf Handl und die Sängerin Föni Lipp
 ergänzen die neue Besetzung perfekt. Mit druckvollen Coverversionen und groovigen
  Eigenkompositionen gestaltet die Band abermals ein interessantes Live Programm auf
 musikalisch höchstem Niveau.
Keep on rockin’!
 

 

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